Klartext 01.2014

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

vor 6 Jahren sind die CWG-Stadträte Manfred Ortner und Reinhard Siegert erstmals in den Heidecker Stadtrat gewählt worden. Rückblickend möchten wir einige Themen aufgreifen, die uns in diesem Zeitraum beschäftigt haben und auch in den nächsten Jahren beschäftigen werden.

Schule:

Das erste Thema, mit dem wir uns auseinander setzten, war die Sanierung der großen Turnhalle. Die Entscheidung einer Sanierung wurde vom vorherigen Stadtrat gefällt. Die Sanierungsmaßnahme zog sich erheblich in die Länge und die ursprünglich geplanten Kosten von 800.000 € verdoppelten sich fast. Der Bau einer neuen, vielfach nutzbaren, 2-fach-Turnhalle wäre aus unserer Sicht wesentlich besser und auch kostengünstiger gewesen.

Der Verlust der Mittelschule ist schmerzlich, zumal nach unserer Einschätzung nicht zuletzt ein ausschlaggebender Einsatz für den Erhalt der Schule seitens des Bürgermeisters und der jeweiligen Rektoren gefehlt hat.

Uns fehlt noch immer ein klares Konzept über die benötigte Ausstattung der Grundschule, sowie der daraus resultierende Investitionsbedarf. Außer einer Wunschliste seitens der Schulleitung gibt es leider keine konkreten und faktischen Vorschläge. Wir haben maßgeblich mit darauf hingewirkt, im Rahmen des Konjunkturpakets die energetische Sanierung des Schulgebäudes am Grassibau durchzuführen.

Wir stehen zum Erhalt der Schule in Heideck und fordern eine kurzfristige und bedarfsgerechte Innensanierung. Die Schülerinnen und Schüler aus Heideck und den Ortsteilen müssen die bestmöglichsten Bedingungen zum Lernen haben!

Haushalt/Finanzen der Stadt:

Die CWG hat im zurückliegenden Zeitraum keinem Haushalt zugestimmt. Wir begründen dies mit fehlender Transparenz und Weitsicht in der Finanzplanung. Eine vernünftige Finanzplanung setzt voraus, dass alle wesentlichen Themen enthalten sind und zeitnah umgesetzt werden, anstatt Jahr für Jahr in Form von Millionenbeträgen als Haushaltsausgabereste ins nächste Jahr unerledigt verschoben zu werden. Zu Beginn unserer Stadtratstätigkeit wurden jedoch noch gar keine Haushaltsausgabereste gebildet. Dies wurde erst auf unsere Intervention hin eingeführt, um vorauszuplanen statt nachzuarbeiten. Der erste Haushalt der abgelaufenen Stadtratsperiode wurde gar erst im Oktober des damaligen Haushaltsjahres verabschiedet. Nachdem wir dies als untragbar deklariert hatten, ist es gelungen, den Haushalt jeweils im Frühjahr aufzustellen. Unser Ziel ist es, immer Ende eines Jahres fürs nächste Jahr einen Haushaltsplan zu beschließen. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt in Heideck aktuell bei rund 1.500 €, Tendenz weiter stark steigend.

Wir müssen den Wegzug von Betrieben und Bürgern stoppen! Zuzug, Neuansiedlungen und Stärkung der örtlichen Betriebe sind äußerst wichtig, um durch mehr Steuereinnahmen die Finanzlage der Stadt zu verbessern!

Wohnbauflächen z.B. im Ziegelmoos und Gewerbeflächen an der Rambacher Straße müssen schnellstens ausgewiesen werden!

 

Kanalanschluss von Altenheideck, Laffenau und Tautenwind, Aberzhausen, Kippenwang:

Wir sind nach wie vor der Meinung, dass die derzeit realisierte Lösung eines Gesamtanschlusses nach Heideck für die betroffenen Bürger vor Ort und für die Beitragszahler des Heidecker Abwassernetzes die teuerste Lösung ist. Wir haben damals gegen den getroffenen Stadtratsbeschluss gestimmt, da wir der Ansicht sind, dass hier mit Kleinkläranlagen für alle Bürger das Abwasser wesentlich günstiger zu beseitigen ist.

Von uns wurde eine Alternative „Kleinkläranlagen“ beizeiten vorgestellt, jedoch eine Gegenüberstellung der Kosten haben wir trotz mehrfacher Anfrage beim Bürgermeister und der Stadtverwaltung bis heute nicht erhalten. Bezüglich des Anschlusses von Kippenwang und Aberzhausen fordern wir noch einmal: Zuerst eine wirtschaftliche Gegenüberstellung von Kleinkläranlagen und den Anschluss der Ortsteile an die Kläranlage Heideck vorzunehmen und dann erst einen Beschluss des Stadtrats im Sinne aller Bürger herbeizuführen.

Freibad, Campingplatz, Tourismus:

Sowohl das Freibad, als auch der Campingplatz, befinden sich in einem schlechten technischen Zustand. Bei beiden stehen in den nächsten Jahren umfangreiche Sanierungsmassnahmen an. Da es sich hier um größere Beträge handelt, ist dies beizeiten planerisch vorzubereiten und in die betroffenen Haushaltsjahre einzuarbeiten. Wir meinen, auch ein modernes und gepflegtes Freibad ist für Familien, Jung und Alt, ein Grund, sich in Heideck niederzulassen. Dazu gehört ebenso, dass die Wassertemperatur auf ein für den Badegast angenehmes Niveau angehoben wird. Um die laufenden Kosten zu reduzieren ist dringend eine Lösung zur Brauchwassererwärmung mit erneuerbaren Energien anzuschaffen. Denkbar sind hier die Nutzung der Abwärme der Bäckerei Schmidt oder ein modernes Solarthermiekonzept.

Ein Campingplatz mit zeitgemäßer Infrastruktur zieht Touristen nach Heideck! Das Freibad braucht mehr Auslastung, dazu ist ein neues Konzept nötig. Die Öffnung für Durchgangstouristen und die Schaffung eines Wohnmobil-Übernachtungsplatzes ist daher dringend erforderlich.

Das Ortsbild entlang der Hauptstraße ist im Altstadtbereich dringend sanierungsbedürftig, Fassaden und Gehwege sind teilweise in erbärmlichem Zustand. Querungshilfen fehlen ebenso wie etwas Grün und Oasen zum Verweilen.

Trotz vielfacher Aufforderung unsererseits wird hier einfach nichts getan!

Wir wollen nach vorne blicken und einen Wandel herbeiführen.

Mit einer starken Mannschaft und einem engagierten und unabhängigen Bürgermeister ,Thomas Schubert, wollen wir Heideck, zusammen mit Ihnen, wieder voran bringen.

Die CWG-Kandidaten bieten Ihnen bei der Kommunalwahl am 16. März 2014 eine echte Alternative - für eine bessere Zukunft Heidecks.

 

Helfen Sie mit, wählen Sie die CWG! Gemeinsam schaffen wir es!

 

Reinhard Siegert

Vorsitzender CWG Heideck und Ortsteile e. V

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Datum 2014-02-06 Dateigröße 8.38 MB Download 874